Inspirationen #04/2021

Für unsere Arbeit lesen und recherchieren wir viel. Da begegnen wir schon mal ganz inspirierenden, berührenden und motivierenden Berichten, guten Referenzen, wunderbare Angebote und multifunktional verwendbare Quellen. Hier eine Übersicht unserer aktuellen Entdeckungen:


23/ Commons und Lokale Ökonomie: 24. - 28. September 21

Wie wir unsere lokale Ökonomie durch Synergien und die Mustersprache des Commoning stärken können. In einem 4-tägigen Labor wollen wir mit Silke Helfrich (Mustersprache des Commoning) und Stephan Dilschneider (Ecoloc Methode) erforschen, wie der Aufbau lokaler, gemeinwohlorientierter Wirtschaftsstrukturen gelingen kann. Weitere Infos auf: www.fuchsmühle.org


24/ «Toward an Urban Ecology»: Menschen und ihre Landschaften in Beziehung setzen

In Inspirationen #03/2021 haben wir die Arbeit von Kate Orff vorgestellt, Gründerin des Landschaftsarchitektur-Büros SCAPE in New York. Kate Orff beschäftigt sich mit regionaler Landschaftsgestaltung, welche auf die ökologisch aber auch sozial und ökonomisch sinnvolle Weiterentwicklung als Reaktion auf den Klimawandel abzielt. Landschaftsarchitektur versteht sie als aktivistischen Ansatz, bei dem es darum geht, durch sinnvolles und partizipatives Gestalten, Menschen und ihre Landschaften in eine gegenseitig bestärkende Beziehung zu setzen. Da lässt sich das Wort «Landschaftsarchitektur» nun wirklich durch «Permakultur» ersetzen. In ihrem Buch «Toward an Urban Ecology» geht Kate Orff auf das Thema ein. Auszüge aus dem Werk sind zu beziehen bei Anton Küchler, Planofuturo.



25/ Das Erbe von Pavel Beco: Grösste Wildobstsammlung Europas im Toggenburg

Aus dem Fundus von Pavel Beco ist in den letzten Monaten in Mogelsberg im Toggenburg die grösste Wildobstsammlung Europas entstanden. Ein paar davon konnten wir schon anbauen und kosten und können sie sehr empfehlen (unser Geheimtipp: die grossfruchtige und sehr süsse Kultursorte «Ballerina» der Felsenbirne). Die Sammlung kann an Führungen oder auf einer Wanderung besichtigt werden.



26/ Ammenpflanzen unterstützen andere Pflanzen

Manche Pflanzen «bemuttern» ganze Artengemeinschaften. Sie können zentrale Rollen bei der Förderung der Biodiversität spielen. Sogenannte Ammenpflanzen bereiten Lebensräume für andere Arten auf: vom passenden Mikroklima bis hin zur Bereitstellung von Wasser und Nährstoffen. Die NZZ widmet einen Beitrag dem Thema Ammenpflanzen und zeigt ein super Beispiel für Mischkultur. Diese Mechanismen gibt es aber nicht bei jeder Pflanzengemeinschaft. Das Wissen über Mischkulturen und ihre Interaktionen sollte noch weiter vertieft werden. Dafür gibt es a) den Weg über das Ausprobieren oder b) die Untersuchung der Pflanzenphysiologie.




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