Inspirationen #06/2021

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Für unsere Arbeit lesen und recherchieren wir viel. Da begegnen wir schon mal ganz inspirierenden, berührenden und motivierenden Berichten, guten Referenzen, wunderbare Angebote und multifunktional verwendbare Quellen. Hier eine Übersicht unserer aktuellen Entdeckungen:


33/ Konzepte für eine neue Welt

Ihre Stimme wird gehört: Maja Göpel sitzt in Talkshows und berät die deutsche in Sachen Globaler Umweltveränderungen. Die Direktorin des Thinktanks The New Institute in Hamburg denkt in ihrem Bestseller „unsere Welt neu“. Ende Juni 2021 wurde Maja Göppel mit dem Erich-Fromm-Preis ausgezeichnet, und hielt dazu einen bemerkenswerten Vortrag.


34/ Landschaftlicher Park: Städtisches Freiraumkonzept der Zukunft

Zürich wächst. Damit die Freiraumversorgung trotz der prognostizierten Verdichtung so gut bleibt wie heute, wurde ein neuer Freiraumtypus im Richtplan verankert: Der landschaftliche Park. Stadtnah, bodenverbunden, von der Landschaft inspiriert, erschwinglich soll er sein. Was in der Planung abstrakt definiert ist, wurde im Rahmen eines Pilotprojektes für die Auwis in Zürich Leimbach konkret durchgespielt.


35/ Utopie der neuen Gelassenheit

„Der bloße Gedanke an Utopia ist eine Unmöglichkeit. Utopia kann nicht existieren, Transformation schon. Wie können wir diese ausführen?“ (Matylda Krzykowski & Vera Sacchetti)


Schon lange gilt die Architekturbiennale nicht mehr nur als Schau, bei der Entwürfe von Gebäuden präsentiert werden. Vielmehr geht es stattdessen um neue Modelle des Zusammenlebens, um soziale, ökologische und ökonomische Probleme, die zu lösen sind und um einen ganzheitlichen Ansatz der Lebensbetrachtung. Hashim Sarkis, Kurator der Architekturbiennale 2021, stellt die zentrale Frage: HOW WILL WE LIVE TOGETHER?


Die Schrift kann bestellt werden bei Anton Küchler, Planofuturo.


36/ Critical Care. Architektur für einen Planeten in der Krise

Die Ausstellung «Critical Care. Architektur für einen Planeten in der Krise» im Zentrum Architektur Zürich beweist anhand 21 aktueller internationaler Beispiele, dass Architektur und Urbanismus dafür sorgen können, den Planeten «wiederzubeleben» – verweist der Begriff «Critical Care» doch auf beides, die Intensivstation und das Sorgetragen. Die verschiedenen Fallbeispiele demonstrieren, dass Architektur und Stadtentwicklung sich nicht dem Diktat des Kapitals und der Ausbeutung von Ressourcen und Arbeit unterwerfen müssen. In jedem der Projekte werden die Beziehungen zwischen Ökonomie, Ökologie und Arbeit neu bestimmt.


Die Ausstellung ist eine Produktion des Architekturzentrum Wien und wurde dort erstmals 2019 gezeigt. Kuratorinnen der Schau sind Angelika Fitz (Direktorin AZW) sowie Elke Krasny (Stadtforscherin, Kulturtheoretikerin und Kunstpädagogin). Sie dauert bis zum 29. August 2021.





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