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visionsentwicklung

Siedlungsgenossenschaft Sunnige Hof / Zürich

Wir schreiben das Jahr 2040. Die Verknappung der fossilen Energieträger nimmt stetig zu und führt zur Verteuerung der Güter des täglichen Bedarfs. Die Genossenschaft Sunnige Hof in Zürich ist für diese Herausforderung bereit. Bereits seit 25 Jahren arbeitet sie mit ihrem Programm Urbane AgriKULTUR konsequent an der organisatorischen und soziokulturellen Verbindung von Landwirtschaft, gemeinschaftlicher Selbstversorgung und urbanem Lebensstil. Mit der erfolgreichen Umsetzung dieser Idee in die Praxis, trägt der Sunnige Hof wesentlich zu einer nachhaltigen, erschwinglichen und qualitativ hoch stehenden Versorgung seiner Bewohner bei.

 

Es begann vor 25 Jahren mit dem Einbezug des Netzwerk Permakultur Planen bestehend aus Denkern und Designern, welche in der aufstrebenden Permakultur-Bewegung der 2010er Jahre verankert waren. Als ersten Schritt realisierte die Genossenschaft in der Siedlung Else Züblin in Albisrieden mehrere interaktive Themeninseln, die mit einem Informationsweg verbunden waren und so die Vision der angestrebten Urbanen AgriKULTUR erlebbar machten.

 

Die Genossenschaft hat seither eine nachhaltige, regionale und gemeinschaftliche Versorgung mit Lebensmitteln aufgebaut. Über 50% der in der Genossenschaft benötigten Lebensmittel werden in fünf regionalen Landwirtschaftsbetrieben produziert, die mit der Genossenschaft vertraglich verbunden sind und eng zusammen arbeiten. Zudem werden auch die Grünflächen der Siedlung in verschiedener Hinsicht produktiv genutzt und auf einigen Flachdächern von Neubauten wird sogar geerntet.

 

Freiwilliges Engagement und bezahlte Erwerbsarbeit

 

Für die Bewohner des Sunnige Hof sind damit viele Möglichkeiten für ein freiwilliges Engagement entstanden, die heute die Wohnkultur und die Wahrnehmung der Genossenschaft prägen. Diese Möglichkeiten werden von den Mietern rege und mit Begeisterung genutzt und tragen in einem Umfeld steigender Lebensmittelpreise zu einer sicheren, erschwinglichen und qualitativ hochstehenden Versorgung mit den Gütern des täglichen Bedarfs bei.

 

Im Rahmen des Programms Urbane AgriKULTUR sind neben dem freiwilligen Engagement auch bezahlte Arbeitsplätze für Bewohnerinnen und Bewohner des Sunnige Hof entstanden. Arbeitsplätze werden durch die Mitarbeit auf den landwirtschaftlichen Betrieben und bei der Versorgungskultur mit Logistik, Lagerung, Verarbeitung und Vermarktung angeboten. Geschätzt werden insbesondere die vielen Teilzeitpensen, die es zum Beispiel Eltern mit kleinen Kindern ermöglichen, ein paar Tage in der Woche einer gut erreichbaren und sinnvollen Erwerbsarbeit nachzugehen.

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