VIV INSEMA

Tegna TI

Gatto Eco Architettura

Drei Mehrgenerationen- Häuser auf ökologischer Basis sollen in Tegna beim Projekt VIV INSEMA entstehen. Auf einer Fläche von 3551m2, für individuelles und gemeinschaftliches  Wohnen und Leben.

 

Ein respektvoller Umgang mit den Ressourcen der Erde und ein ganzheitliches Bewusstsein sind wichtige Bestandteile der Vision der neu entstehenden Gemeinschaft.

 

Das Ziel der Permakulturplanung ist das Erfüllen der Bedürfnisse aller Bewohnern (0-99 Jahren) und der Umgebung. Nach einem Workshop mit den Genossenschafter/Innen wurden die erfassten Wünsche, Bedürfnissen und die verfügbare Zeit für Mitarbeit im Alltag ausgewertet und die Planung vollgebracht.

 

Gartenrundgang VIV INSEMA

Mit dem Auto von Locarno her kommend biege ich bei Ponte Brolla in Richtung Centovalli ab. In die wildromantische Landschaft geschmiegt liegt das Dorf Tegna, wo die Tradition und die Moderne auf eine stimmige Art und Weise vermischen. Kurz nach dem Dorfeingang nehme ich eine Abzweigung. Sie führt mich über die Geleise der Centovalli-Bahn führt, die das Dorf mit dem Zentrum Locarnos verbinden. Die Gemeindestrasse führt an den spektakulären Strand in einer Biegung der Maggia und ist an schönen Tagen im Sommer ein vielbegangener Weg ins Naherholungsgebiet.

Gleich nach dem Bahnübergang erblicke ich links einen einen Kastanienhain, der von einem Weidentor begrenzt wird. Das grüne Dach beschattet einen geräumigen Platz, auf dem ein paar Autos stehen. Ich durchfahre das Tor und stelle mein Fahrzeug in den Schatten eines Kastanienbaums. Beim Aussteigen fällt mein Blick auf eine Terrasse, deren Holzdeck einladend in den Platz hineinragt. Gleich daneben fällt mein Blick durch ein zweites Tor, durch welches die Geräusche von spielenden Kindern, Gespräche von Erwachsenen und von Werkzeugen im Einsatz zu mir dringen.

Ich durchschreite auch dieses zweite Tor und stehe in einer geräumigen offenen Fläche, die auf zwei Seiten von Gebäuden begrenzt ist und in Richtung Süden den Blick auf die umliegenden Hügel freigibt. Die Fläche ist vielfältig genutzt: Ein runder Kiesplatz ist von spielenden Kindern bevölkert, während die Erwachsenen sich auf den umgebenden Trockensteinmauern sitzend unterhalten. Linker Hand erhebt sich ein dreistöckiges Gebäude, das geprägt ist von einem grossen Balkon und einer Fassaden-Begrünung die das Haus organisch in die Umgebung einfügt.

Auf dem Balkon sitzen einige ältere Männer und Frauen und beobachten das lebendige Treiben auf dem Platz. Unterhalb des Balkons befindet sich ein Gewächshaus und eine Werkstatt aus der eine Bewohnerin Gartenwerkzeuge holt. Da sie mich nicht kennt, begrüsst sie mich freundlich und fragt, ob ich zu Besuch bin und jemanden suche. Ich nenne den Namen der mir befreundeten Familie und sie sagt mir, dass sie vor einiger Zeit an den Strand gegangen sind. Aber sie wollten zur verabredeten Zeit zurück sein und so bittet sie mich, doch einfach zu warten und mich umzusehen.

Sie geht mit ihren Werkzeugen in Richtung des grossen Gemüsegartens, der rechts unterhalb des Weges liegt und von einem niedrigen Weidenzaun begrenzt wird. Ich blicke über den Zaun auf eine Anordnung von bunten und gepflegten Beeten, die dicht mit Gemüse und Blumen bepflanzt sind. Drei Bewohnerinnen und Bewohner arbeiten im Garten. Dem Gemüse scheinen das Klima und die Pflege zu gefallen, entsprechend üppig ist der Wuchs.

Ich durchschreite die Fläche auf dem Weg, der mich zu einem weiteren Tor führt. Das Tor ist umrahmt von einem dichten Bewuchs von Beerensträuchern und einer grünen Fassade, die Balkonen und Fenstern einen Durchblick auf den Garten und den Platz freigibt. Durch das Tor komme ich in einen Gang, der auch an diesem warmen Tag angenehm schattig und kühl ist. Hier befinden sich die Eingänge zu den zwei Häusern, die talseitig entlang des Gangs liegen. Links ist der Gang durch eine dichte Hecke von Obst- und Beerensträuchern begrenzt. Durch das Grün der Blätter leuchten farbige Früchte und laden zum Naschen ein.

Zwischen den Häusern blicke ich auf einen schattigen steinernen Hof, der von den Bewohnern zum Trocknen der Wäsche benutzt wird, aber auch Platz bietet für ein paar Spielsachen und eine Sitzgelegenheit. Vorbei am zweiten Haus laufe ich auf einen kleinen magischen Ort zu, der eingebettet in einem Waldsaum liegt. Der Gang wird zu einem Weg, der durch den dichten Bewuchs führt. Vorbei an einem gepflegten Kompostplatz und einer weiteren Sitzgelegenheit komme ich zu einer steinernen Arena mit einer Feuerstelle, die geschützt durch das Blätterwerk zum Verweilen einlädt.

Durch den angrenzenden Wald dringen vertraute Stimmen zu mir. Meine Freunde kommen durch einen schmalen Pfad hinauf, der sie vom Strand direkt zu ihrer Gemeinschaft bringt. Sie begrüssen mich herzlich in ihrem schönen Zuhause und laden mich in ihre Wohnung ein. Ein schmaler Weg, der gesäumt ist von Hochbeeten und Beerensträuchern führt uns unterhalb der Wohnhäuser durch. Vom Weg zweigen mehrere kleine Pfade ab. Einer führt uns über ein paar Holzstufen zu einem Sitzplatz, von dem aus das lichte Strauchwerk eine Ahnung des lebendigen Treibens im nahen Garten zulässt.

K O N T A K T

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